Din corespondenţa lui George Bariţiu cu Timotei Cipariu şi Ioan Micu Moldovan

Dokumente aus George Bariţius Korrespondenz mit Timotei Cipariu und Ioan Micu Moldovan im 1861-1869, bzw. 1871-1891 Zeitabschnitt

Autor: Ioana Botezan

 

Durch ihren Inhalt, erweitert und vervollständigt Bariţius geführte Korrespondenz mit Cipariu (1861-1869) und I. M. Moldovan (1871-1876) die dokumentarische Grundlage welche der Vertiefung der Studien über das politische und kulturelle Leben der siebenbürgischen Rumänen in diesem Zeitraum dienen. In Bezug auf diese Aspekte des politischen Lebens der siebenbürgischen Rumänen, bietet die Korrespondenz Informationen über: die nationale Konferenz vom Januar 1861 veranlasst vom Übergang der habsburgischen Monarchie vom postrevolutionären zum liberalen Neoabsolutismus; das Jahr 1865 welches der erste Schritt zur Ersetzung des Liberalregimes mit dem dualistischen Regime war, und 1867 offiziell eingesetzt wurde; die Umreißung, schon im Jahr 1867, der Idee mit Hinsicht auf die Abfassung eines “Memorials” gegen die “Union” Siebenbürgens mit Ungarn, auferlegt von den Exponenten der Interessen des ungarischen Adels zuerst im Jahr 1848, dann auch im 1865-1867 Zeitabschnitt; den Versuch, aus dem Jahr 1871, der ungarischen Behörde zumindest eine Anzahl der siebenbürgischen Rumänen, mittels der römisch-katholischen Kirche, sich zu unterordnen und zu beeinflußen, was zur Erwiderung des Klerus und der griechisch-katholischen Intellektuellen durch die an der Konferenz von Weissenburg angenommenen Dokumente, führte; die List welche die ungarische Adelsregierung von Tisza Kálman angewendet hat, durch die Organiesierung, im Jahr 1876, des Scheines bezüglich der “ungarisch-rumänischen Verbrüderung” in Kronstadt, welches die Vertiefung der Unstimmigkeiten zwischen den Orthodoxen und Griechisch-Katholischen zielte und dadurch auch die Untergrabung der nationalen rumänischen Solidarität etc.

Die Korrespondenz spiegelt Aspekte des kulturellen Lebens der siebenbürgischen Rumänen wider, besonders in Bezug zu der Organisierung und Tätigkeit der “Astra” in den ersten Jahren ihrer Existenz, einschließlich mit der Ausarbeitung der Satzungen gemäß dessen sie sich ihre Tätigkeit entfalten soll. Informationen gibt es auch über die Bemühungen bezüglich der Erscheinung einer “Astra” – Zeitschrift welche das literarische, philologische und historische Schaffen veröffentlichen, und somit fördern soll.

Einen wichtigen Beitrag leistet die Korrespondenz zur Hervorhebung der kulturellen Verhältnissen zwischen den Rumänen aus den westlichen Komitaten (N-V Partiums), aus Siebenbürgen und Banat, und die vom Osten und Süden der Karpaten, vereinigt in einem einzigen Staat mit dem Namen Rumänien. Das wichtigste Ereignis welches diese Zusammenarbeit dargestellt hat, war die Gründung, im Jahr 1867, der Akademischen Gesellschaft, Vorgängerin der Rumänischen Akademie. Die Gründung der Akademischen Gesellschaft durch die Aufnahme der bedeutendsten Intellektuellen aus allen von Rumänen bewohnten Provinzen, symbolisierte nicht nur die Verwirklichung einer gemeinsamen Kultur, sondern auch der innere Zusammenhalt welcher deren zukünftige politische Eintracht vorbereiten sollte.

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